Vinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.x
Willkommen bei der Pfarreiengemeinschaft Hiltenfingen - Langerringen

 

Johannes der Täufer       Gennach

 

In der Mitte des Jahres, am 24. Juni, sechs Monate vor Weihnachten feiert die Kirche den Johannistag. Der kirchliche Festkalender hat das Fest der Geburt Johannes des Täufers mit Bedacht auf den 24. Juni gelegt. Bestimmend dafür war die Vorgeschichte der Geburt Jesu, wie sie in der Heiligen Schrift vom Evangelisten Lukas erzählt wird.

Auch für die Datierung des Johannes-Geburtstages gibt der Text wichtige Anhaltspunkte. Elisabeth, die Cousine der Jungfrau Maria, soll im sechsten Monat mit Johannes schwanger gewesen sein, als der Engel Gabriel der Jungfrau die Geburt Jesu verheißt. Drei Monate später, am 24. Juni, wird Johannes dann geboren.

Etwa um das Jahr 26/27 oder 29/30 n. Chr. begann Johannes der Täufer sein öffentliches Wirken. Er führte ein betont asketisches Leben, predigte im Stil der alten Propheten und taufte. Johannes rief zur Umkehr auf und kündigte das Kommen des Gottesreiches und „eines Stärkeren“ zum endzeitlichen Gericht an. Damit gilt er im Christentum als Wegbereiter der unmittelbar bevorstehenden Ankunft des Messias und wird mit Elija in Verbindung gebracht.

Und später soll Johannes selber gesagt haben: Jesus Christus muss wachsen, ich aber muss abnehmen” (Johannes 3,30). Dem entsprechen die Sonnenstunden beider Gedenktage: Am 24. Juni gibt es die kürzeste Nacht und den längsten Tag im Jahreslauf; ab diesem Termin werden die Tage immer kürzer und die Nächte immer länger. Am 25. Dezember ist es genau umgekehrt.

Die Anhängerschaft von Johannes war zahlreich, darunter zeitweise auch Jesus von Nazareth, der sich von ihm taufen ließ. Nach den Evangelien wurde Johannes ins Gefängnis geworfen und enthauptet, kurz nachdem er Jesus getauft hatte.

Ein kirchlicher Gedenktag „Enthauptung des heiligen Johannes des Täufers“ wird am 29. August gefeiert. Auch sein Todestag ist ein Gedenktag (Enthauptung Johannes des Täufers), der jedoch wesentlich geringere Bedeutung hat als das Geburtsfest.

Seine Attribute sind das Fellgewand, der Kreuzstab oder ein Lamm sowie der Zeigegestus auf Jesus, oft verbunden mit dem Spruchband „Ecce Agnus Dei” („Seht das Lamm Gottes“).

Meist wird der Heilige mager, mit langen Haaren und teils mit Flügeln dargestellt, um seine asketische und engelsgleiche Lebensweise zu betonen.

Als Johannisschüssel werden seit dem Mittelalter verbreitete Darstellungen mit dem Haupt des heiligen Johannes des Täufers auf einer Schüssel bezeichnet. Sie wurden vom Volk verehrt und besonders bei Kopfleiden in Hospitälern zur Schmerzlinderung herumgereicht.

Johannes ist Schutzheiliger des Ordens der Johanniter und der Malteser.

Ebenso Schutzpatron von Florenz und den Schwestern vom hl Johannes dem Täufer.

 

Quelle Wikipedia


 

 

Geschichtliches St. Johannes der Täufer Gennach

 

Die Kirche wurde vom 11.8.1608 bis 13.12.1610 unter der Leitung von Kapitelbauer Jakob Aschberger erbaut. Das Gotteshaus ist einer der ganz wenigen, kaum veränderten ländlichen Sakralbauten der Spätrenaissance in Südbayern und ist dem hl. „Johannes der Täufer“ geweiht worden. Sein Ge­denk­tag ist der 24. Juni.

Die heutige Orgel, eine pneumatische Kegelladen-Orgel, ist ein Meisterstück des Mindelheimer Orgelbauers Julius Schwarzbauer und wurde 1914 erbaut.

Gennach feierte 2010 bis 2011 das 400-jährige Jubiläum. Es begann und endete zum Patrozinium. Hierfür wurde auch ein schöner Kirchenführer erstellt. Das Festjahr war von einer großen Anzahl von Veranstaltungen und Konzerten begleitet. Am 11.10.2012 übertrug der Bayerische Rundfunk das 12:00 Uhr-Läuten aus Gennach.

2012 wurde die Kirche restauriert. Dies war dringend nötig, da die Standsicherheit nicht mehr gewährleistet war. Der Dachstuhl wurde komplett überholt, die Risse in der Wand verpresst, alle Mauer- und Putzschäden im Außenbereich behoben und die Außenseite der Kirche neu gestrichen.

Die Baumaßnahme kostete ca. 250.000 Euro. Wir bekamen die stolze Summe von ca. 50.000 Euro Spenden von der Gennacher Bevölkerung.

In Gennach steht ein Pfarrhof, der 1994 restauriert und umgebaut wurde. Dort gibt es zwei Räume, die von Kinder-, Erwachsenen-. Senioren- und Musikgruppen gerne genutzt werden.

Gennach hat drei Chöre und auch weitere Musikgruppen:
Den Kirchenchor unter Leitung von Franz Müller mit 12 Mitgliedern, den Chor Caminando unter Leitung von Barbara Mertel mit 17 Mitgliedern und den Kinderchor Maranatha unter Leitung von Ingrid Jäger mit 10 Mitgliedern. Außerdem die Stubenmusik, die Schleifer, die Jugendkapelle und die Musikkapelle Gennach. Zu verschiedenen Anlässen gestalten diese Musikgruppen auch die heiligen Messen in der Kirche.


 

Gennach hat drei Chöre und auch weitere Musikgruppen:

 

Den Kirchenchor unter Leitung von Franz Müller mit 12 Mitgliedern,

 

den Chor Caminando unter Leitung von Barbara Mertel mit 17 Mitgliedern und

 

den Kinderchor Maranatha unter Leitung von Ingrid Jäger mit 10 Mitgliedern.

 

Außerdem die Stubenmusik, die Schleifer, die Jugendkapelle und die Musikkapelle Gennach. Zu verschiedenen Anlässen gestalten diese Musikgruppen auch die heiligen Messen in der Kirche.

 

 

HL Grab Gennach

 

Pfarrhof Gennach

   
© Pfarrgemeinschaft Hiltenfingen - Langerringen